Maschenmarkierer - Mein wichtigstes Utensil

Klar, zum Stricken braucht man Wolle und Stricknadeln. Danach kommen bei mir sofort die Maschenmarkierer - ohne sie bin ich aufgeschmissen. Die Schere kann man ersetzen, das Maßband auch, eigentlich fast alles vom Strickdrumherum, aber Maschenmarkierer sind einfach ein Muss.


Es gibt offene und geschlossene Maschenmarkierer. Die offenen sind entweder wirklich offen (was ich persönlich extrem unpraktisch finde) oder sie funktionieren wie eine Sicherheitsnadel. Sie sind ideal, um Reihen zu markieren. Die geschlossenen Markierer haben meistens eine Schlaufe, mit der sie über die Nadel gehängt werden; sie sind dazu da, Maschen zu zählen oder bestimmte Stellen zu markieren, wo man etwas machen muss. Sie werden beim Stricken einfach von der linken auf die rechte Nadel gehoben.


Ich bin ein Zählfreak; ich zähle beim Stricken ständig und alles: Reihen, Maschen, Mustersätze etc. Das Markieren hilft mir, dass ich bei den Reihen nicht ständig von unten und bei den Maschen nicht immer vom Rand aus anfangen muss zu zählen. Ganz wichtig ist es, wenn man zwei gleiche Teile stricken möchte; auf dem Bild links ist der Anfang eines Schals, das Ende musste genau gleich werden - mithilfe der Markierer hat es wunderbar geklappt.


Extrem ist es bei Socken, da brauche ich bei Größe 40 zehn Maschenmarkierer, bei kleineren ein oder auch ein paar weniger, bei größeren noch ein paar mehr. Ich stricke die zweite Socke exakt nach den Reihen der ersten Socke, so dass sie größenmäßig wirklich ganz genau gleich ist. Was ich mir da alles markiere, habe ich auf dem folgenden Bild eingetragen:



Den Gebrauch von Maschenmarkierern kann ich wirklich nur empfehlen; ich würde ohne nichts vernünftig fertig bekommen.

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